Soziales Bündnis Jüchen e.V.
Soziales Bündnis Jüchen e.V.  

Für den guten Zweck: Willkommen beim Soziales Bündnis Jüchen e.V.

"Die wahre Freiheit ist nichts anderes als Gerechtigkeit."

Johann Gottfried Seume

1763 - 1810

Ausbeutung von Menschen mit Behinderung 

 

Deutschland ist bekannter weise eines der Länder, die es seit Jahren nicht schaffen Menschen mit Beeinträchtigungen ein gleichwertiges Leben gegenüber von nicht Behinderten zu ermöglichen. Dies fängt meist schon bei der Barrierefreiheit an. Viele Kommune haben weder Geld, noch den nötigen Willen eine Barrierefreiheit Stadt/Gemeinde zu schaffen. Ampelanlagen die kein Akustiksignal oder Vibrationssignal haben, Gebäude die man als Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderter nicht betreten bzw. befahren kann, keine ausreichende behindertengerechte Toiletten , usw. Diese Reihe an Beispielen kann man beliebig fort führen. Diese Menschen haben meist gar nicht die Chance ,sich so komplikationslos in Ihrem Alltag zu bewegen, wie es eigentlich der Fall sein sollte. Man darf Menschen nicht aus dem gesellschaftlichen Leben ausschließen nur, weil Sie eingeschränkter sind als andere. In vielen Gemeinden gibt es noch erheblichen Nachhol- und Verbesserungsbedarf. Aber nicht nur auf der Straße, auch in unserem Bildungssystem ( hier Bundesland NRW) gibt es erhebliche Mängel. Inklusion ist zwar der richtige Weg, allerdings Bedarf eine vernünftige und erfolgreiche Inklusion, auch die erforderlichen finanziellen Mittel und dementsprechende Ausrüstung. Auch das Lehrpersonal sollte so geschult sein, dass es keine erheblichen Probleme beim vermitteln des Lernstoffes gibt. Viele Schulen sind noch nicht so ausgerüstet, dass eine problemlose Beschulung von Schülern mit Behinderungen gewährleistet ist. Es hapert meist am Geld oder einfach an den nicht vorhanden Räumlichkeiten und nicht ausreichend ausgebildeten Lehrpersonal.
Wenn man die Schule hinter sich gebracht hat, fängt für die meisten Menschen, grade mit einer geistigen Behinderung, das Elend erst richtig an. Die meisten werden in eine so genannte Werkstatt für Behinderte ( WfB) aufgenommen. Hört sich erst mal gut an, ist aber auf dem zweiten Blick eine reine Ausbeutung seitens der Betreiber dieser Werkstätten. Die Menschen die dort arbeiten, verdienen unter 1 Euro die Stunde. Man muss um in solch einer Werkstatt arbeiten zu können, gemindert Erwerbsunfähig bis Erwerbsunfähig sein. Geht man nach diesen Kriterien, darf ein Erwerbsunfähiger Mensch nach hier geltendem Recht nicht länger als 2:59 Stunden arbeiten. In einer WfB arbeiten diese Menschen meist bis zu 8 Stunden. Sicherlich ist diese Arbeit nicht mit der Arbeitsleistung in der freien Wirtschaft zu vergleichen, dennoch steht dies in keinerlei Verhältnis.
Wenn man trotz seiner Behinderung ,was eigentlich der Regelfall sein sollte, doch eine gute evtl. sogar gute bezahlte Arbeit haben sollte, dann darf man nicht mehr als 2600 Euro ansparen. Alles was über den vorher genannten Betrag geht, muss für die benötigen Hilfsmittel aufgewendet werden.
So etwas muss sich grundlegend ändern !


 

Bundessozialgericht fällt wichtiges Urteil für SGB XII Leistungsbezieher 

Das Bundessozialgericht hat am 23.07.2014 entschieden, dass Menshcen mit Behinderung die z.b im Haushalt Iherer Eltern leben vollen Anspruch (100 Prozent) auf Leistungen haben. Vorher waren es ledeglich 80 Prozent , wenn der Hilfebedürftige nicht mit seinen Ehe- oder Lebenspartner zusammen lebt. Das Sozaiel Bündnis Jüchen e.V begrüßt das Urteil des Bundessozialgericht. 

Bundessozialgericht.pdf
PDF-Dokument [140.4 KB]

Keinen Mindestlohn für Menschen mit Behinderung ?

Jüchen. Auf Grund der aktuellen Debatte um den Mindestlohn, hat die ehrenamtliche Mitarbeiterin Anne Rappard im Auftrag des Sozialen Bündnis Jüchen e.V eine Anfrage an die Sozialpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE Frau Katja Kipping gestellt. 

Die Frage die das Soziale Bündnis Jüchen e.V beschäftigte: „Sieht der Gesetzesentwurf der Bundesregierung auch einen Mindestlohn für Menschen vor, die in Werkstätten für Behinderte arbeiten? Die Antwort des zuständigen Büros Kippings war erschütternd. „Es steht zu befürchten, dass sich die Mindestlohnregelung nicht auf Beschäftigte in Werkstätten beziehen wird, sondern nur für den sogenannten 1. Arbeitsmarkt gelten soll. 
Nach meiner Kenntnis steht bislang nichts zu Menschen mit Behinderungen im Gesetzentwurf, aber Sie haben ja von den diversen Ausnahmen gehört, die schon publik geworden sind"berichtet die zuständige Mitarbeiterin von Frau Kipping.


Menschen die kaum eine Möglichkeit haben in den sogenannten 1. Arbeitsmarkt einzusteigen bleiben außen vor. In den meisten Werkstätten arbeiten die Menschen für unter 1 Euro Stundenlohn, dies ist ein nicht hinnehmbarer Zustand!

 

Unser gemeinnütziger Verein aus Jüchen hat sich als Ziel gesetzt Menschen zu helfen.

 

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie viel Sie bewegen könnten, wenn Sie eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben würden?

 

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über uns. Und vielleicht möchten Sie ja etwas zu unserem Verein beitragen. Helfen Sie jetzt mit und werden Sie Mitglied.

 

  • Das Soziale Bündnis Jüchen e.V. erhält keine öffentlichen Mittel. Unsere Arbeit finanzieren wir ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Wir sind vom Finanzamt Grevenbroich als gemeinützig anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar.                            

 

 

 

Sie können uns wie folgt erreichen:

 

Mobil: 0157 58 22 68 25

E-Mail: info@soziales-buendnis-juechen.de

 

 

Rechssicherheit für BAföG-Bezieher

Petition hatte Erfolg

Jüchen/Düsseldorf. Für viele Schülerinnen und Schüler, die sich in einer schulischen Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen befinden, sind auf ununterbrochene Zahlung der BAföG-Leistungen angewiesen. Einige BAföG-Ämter verlangten bei Schuljahresschluss eine neue Schulbescheinigung. Wurde diese in der Vergangenheit nicht vorgelegt, wurden die Leistungen bis zur Vorlage eingestellt. Dies hatte zur Folge, dass viele Schülerinnen und Schüler in eine existentielle Notlage kamen, denn in der Regel, wurden die geforderten Schulbescheinigungen erst nach Ablauf der Sommerferien ausgestellt. Auf Grund einer Eingabe an den Petitionsausschuss des Landtages NRW, des Vorstandsmitgliedes des Sozialen Bündnis Jüchen e.V., Frau Anne Rappard, wurde die Bezirksregierung Köln als Fachaufsichtsbehörde über Ämter für Ausbildungsförderung durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW zur Vermeidung von Wiederholungen aufgefordert das Erforderliche zu veranlassen. In der Praxis heißt dies, dass auch während der Sommerferien die BAföG-Leistungen unter Vorbehalt weiterzuzahlen sind. Wird die schulische Berufsausbildung nach den Sommerferien nicht wieder aufgenommen, müssen die überzahlten Leistungen dem BAföG-Amt zurück gezahlt werden. Der Antrag auf Weiterbewilligung von BAföG-Leistungen muss allerdings zwei Kalendermonate vor Ablauf des Bewilligungszeitraums gestellt werden. Die erforderlichen Nachweise müssen beigefügt sein.



Unsere Ziele

Sie würden gerne mehr zu uns und unseren Projekten erfahren? Dann lesen Sie mehr zu unserer Arbeit und informieren Sie sich hier.

Über uns

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Das Soziale Bündnis Jüchen e.V. ist freundschaftlich verbunden mit:

AKTUELL:

Zu einem ersten Meinungsaustausch empfing heute (01.04.15) der Landtagsabgeordnete und gemeinsamer Landratskandidat der SPD, Bündnis 90/Die Grünen,LINKE,Piraten und Die Aktive, Hans Christian Markert (Bündnis 90/Die Grünen) den 1.Vorsitzenden des Sozialen Bündnis Jüchen e.V. (SBJ), Heiner Lindgens und seine Stellvertreterin, Anne Rappard, im Landtagsgebäude in Düsseldorf zu einem ersten Meinungsaustausch. Im Mittelpunkt des in lockerer Atmosphäre geführten Gespräches, stand die Arbeit des SBJ. /Ausführlicher Bericht folgt.

 
 

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Der Vorstand ist berechtigt, Mitgliedern die sich in einer problematischen sozioökonomischen Lage befinden, den Beitrag zu mindern oder zu erlassen.

 

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www.heide-bote.de

 

 

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